Presse 2002  

        

 

 

 

 

Home
Nach oben
...ilder  Bilder Bilder  Bilde...
Relief
Skulpturen
Thema
...Genart37...
Städtefreundschaft
Orte
Gästebuch

 

 

 

Presse 2002


BESUCH IM ATELIER

Leben ohne Kunst nicht denkbar Willem von Gennerich lebt und leidet mit seinen Bildern

                                                                                                          Von G. Wellerdiek

Havixbeck 2002 „Kunst kommt nicht von Können, sondern von Tun."

Diese ebenso ungewöhnliche wie eigenwillige Herkunftsbeschreibung von Kunst stammt nicht von einem international renommierten Gegenwartskünstler, geschweige denn von einem anerkannten Philosophen oder Kunstkritiker, sondern von Willem von Gennerich, zu Hause in Havixbeck, Drosteweg. Und wer von Gennerich in seinem Haus besucht, bekommt sehr bald einen unmittelbaren Zugang zum Kunstverständnis des Hausherrn. Er drückt sich - eigentlich ohne Pause - in Kunst aus, mal freudig erregt, mal traurig, leidend. Er lebt Kunst.

Den 11. September 2001 hat er auf seine Weise ebenso aufgegriffen und interpretiert, wie andere politische und sozialkritische Gegenwartsthemen. Und doch ist Willem von Gennerich kein Maler, der sich ausschließlich politisch-sozialen Themen widmet. Seine Freude an der Natur, seine Vorliebe für Detailaussagen mit einer Bestimmung für das Ganze, seine ungezähmte Lust zu experimentieren machen sein künstlerisches Schaffen stimmig, plausibel.

Und dann ist der Atelierbesucher auch nicht mehr überrascht, dass es im ganzen Haus gerade nur so wimmelt von Arbeiten des Hausherrn, der ursprünglich einen hand-werklichen Beruf erlernt hat: Maler. Was wohl auch mit seiner Freude an Farbe etwas zu tun hatte. Das allein reichte ihm aber nicht, und so bildete sich von Gennerich weiter, besorgte sich einschlägige Literatur, nahm .an Kursen teil und fand so seinen eigenen künstlerischen Weg, in einer überraschend großen Breite.

Von zarten geheimnisvollen Aquarellen bis zu derben gewollt verrosteten Skulpturen, mal abstoßend, mal einladend. Immer wieder spielend, voller Geistesblitze. karikierend, witzig. Das gilt aber nicht nur für seine Skulpturen, sondern für seine Bilder, die von Gennerich wohl selber nicht mehr zählen will, weil unwichtig.

Er schätzt sie auf „über 1000". Nicht ein einziges Bild sei eine Auftragsarbeit, so der Künstler, für den künstlerische Freiheit alles bedeutet. „Ich male und säge und feile und schweiße, was ich will und wie ich es will und nicht, was und wie es anderen gefallen könnte." Und so arbeitet Gennerich auch nicht in klassischen Wohnzimmerwand Formaten, sondern stets so, wie es den Botschaften und Themen seiner Arbeiten gerecht wird. Zumeist Acryl auf Holz. So wie die Freiheit der Kunst, die Willem von Gennerich mit Leben gleichsetzt. Und da für den Künstler von Gennerich ein Leben ohne Kunst, ohne Arbeit nicht denkbar ist, darf er in seiner Art als Lebenskünstler bezeichnet werden. Entsprechend seinem Verständnis von Kunst, das laut von Gennerich

„von Tun" kommt.

 


 Home

 

Zugriffszähler                                                                                                      

Über Hinweise auf eventuelle Fehler meiner Beschreibungen oder nicht funktionierende Links auf meiner Homepage, würde ich mich sehr freuen.

Senden Sie eine E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an: wvg@malheure.de

 
Stand: 22. Juni 2007